12.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Übernahmeschlacht auf See

Französische Reederei CMA CMG soll deutschem Konkurrenten Hapag Lloyd Offerten gemacht haben. Durch Fusion würde Branchenprimus entstehen

Burkhard Ilschner

Von »substanzlosen Gerüchten« war die Rede: Nur kurz währte das internationale Aufsehen in den Medien der maritimen Wirtschaft, als die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag berichtete, die in Marseille ansässige französische Reederei CMA CGM habe versucht, der Hamburger Traditionslinie Hapag Lloyd eine Übernahme anzubieten.

Es war sicher kein Zufall, dass diese Meldung ausgerechnet am Tag der jährlichen Hauptversammlung von Hapag-Lloyd erschien. Zwar verschafften die Gerüchte sowohl Hapag-Lloyd als auch CMA CGM ein kurzfristiges Börsen-Plus, beide Aktienwerte sackten aber schnell wieder ab: In hanseatischer Gelassenheit hatte Hapag-Lloyd-Großaktionär Klaus-Michael Kühne das französische Angebot nicht nur zurückgewiesen, sondern mit den Worten gekontert, eher sei doch CMA CGM ein Übernahmekandidat für Hapag-Lloyd.

Längst ist die Hamburger Traditionsreederei ein globales Unternehmen: Patriarch Kühne – zugleich Mehrheitseigner des Logistikkonzerns Kühne + ...

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