11.07.2018 / Antifa / Seite 15

Antifa heißt Landarbeit

Sommercamp Ende Juli in Brandenburgs Nordwesten: Vernetzen jenseits städtischer Wohlfühlzonen

Maja Kunze

Zum viertägigen »JWD«-Camp rufen Ende Juli antifaschistische Gruppen aus Brandenburg auf. Die Abkürzung steht für die in der Gegend recht verbreitete Redensart »janz weit draußen« und meint Orte, die nicht so leicht zu erreichen sind. Mit einer Mischung aus Workshops, Vorträgen und Konzerten wirbt der Organisationskreis unter dem Motto »Antifa heißt Landarbeit« dafür, antifaschistisch Aktive kennenzulernen und Kontakte untereinander aufzubauen. In Kuhlmühle bei Wittstock (Dosse) im Nordwesten Brandenburgs soll das Treffen vom 26. bis 29. Juli stattfinden.

Vor einem Jahr hat das Camp zum ersten Mal stattgefunden – am Strombad in Cottbus, einem alten Freibad an der Spree, in direkter Nähe zum Fußballstadion des FC Energie. Die Region hat seit Jahren eine äußerst aktive neonazistische Szene. Ende Mai machte der prominente Fußballverein der südbrandenburgischen Stadt Negativschlagzeilen, weil dessen Spieler und der Trainer Claus-Dieter Wollitz sich während...

Artikel-Länge: 3138 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe