09.07.2018 / Ausland / Seite 7

Warnung aus Pjöngjang

Nordkorea wehrt sich gegen erpresserische Forderungen der USA. Besuch von Außenminister Pompeo »extrem enttäuschend«

Knut Mellenthin

Die Gespräche zwischen den USA und der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) sind ins Stocken geraten. In einer Stellungnahme, die am Sonnabend von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht wurde, wirft das Außenministerium in Pjöngjang den USA vor, »einseitige und gangsterartige Forderungen« zu stellen.

US-Präsident Donald Trump und der Staats- und Parteichef der DVRK, Kim Jong Un, waren am 12. Juni in Singapur zum ersten Gipfeltreffen in der bilateralen Geschichte beider Länder zusammengekommen. Die anschließend veröffentlichte gemeinsame Stellungnahme enthält ein Bekenntnis zur Entwicklung neuer Beziehungen zwischen beiden Staaten und zur Schaffung eines dauerhaften Friedenssystems auf der Halbinsel. Während Trump nicht näher bezeichnete »Sicherheitsgarantien« in Aussicht stellte, bekräftigte Kim den Willen der DVRK, eine »vollständige Entnuklearisierung der Koreanischen Halbinsel« zu erreichen. Das umfasst nach dem traditionellen Vers...

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