06.07.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Krieger mit Harmoniebedürfnis

Nervosität in einigen NATO-Staaten: Wie wird sich Trump auf dem Brüsseler Gipfel in der nächsten Woche positionieren?

Jörg Kronauer

Unruhe macht sich breit im Establishment diverser westlicher Länder. Am Mittwoch und am Donnerstag nächster Woche werden die NATO-Staats- und Regierungschefs in Brüssel zu ihrem diesjährigen Gipfeltreffen zusammenkommen. Üblicherweise geht es bei solchen Veranstaltungen darum – so hat es die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) unlängst formuliert –, »Einigkeit zu demonstrieren«, um die »Glaubwürdigkeit der NATO als Abschreckungs- und Verteidigungsbündnis« zu bekräftigen. Deshalb sind NATO-Gipfel, wie Daniel DePetris, ein Experte des US-Think-tanks Defense Priorities, am Dienstag konstatierte, meistens »hochgradig choreographierte und antiseptische Angelegenheiten«, bei denen nach zwei Tagen ausgedehnter Diskussion ein umfangreiches Abschlussdokument veröffentlicht wird, bevor die Teilnehmer sich mit ernster Miene und nach stolzem gegenseitigen Schultergeklopfe – man bildet ja schließlich das mächtigste Kriegsbündnis der Welt – auf den Heimweg...

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