07.07.2018 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Der Eierlauf aus Éire

Fußball ist was für Imperialisten, der Ire schwingt das Holz. Zu Gast bei einem Hurling-Turnier in der Berliner Diaspora.

Maximilian Schäffer

Der Volkspark Jungfernheide (Betonung im Sprachgebrauch auf der dritten Silbe) ist eine riesige Naherholungsanlage im Nordosten Berlins. Gleich nach dem Tiergarten und dem Tempelhofer Feld gilt das 200 Hektar große Refugium als drittgrößtes seiner Art. Viele Hauptstädter kennen das Areal mit Hochseilgarten, Strandbad und Sportplätzen jedoch nur von der gleichnamigen U- und S-Bahnhaltestelle. Für die meisten ist es, zwischen Charlottenburg und Spandau gelegen, ein suburbaner Blindfleck innerhalb der metropolen Grenzen. Bereits 1923 eröffnete man das ehemalige kurfürstliche Jagdrevier zur Leibes- und Geistesertüchtigung, um der Arbeitersiedlung »Siemensstadt« – nebenan werden für den gleichnamigen Konzern bis heute Dynamos und Meßgeräte gefertigt – etwas vom grauen Alltag zu nehmen. Die Jungfernheide ist weitläufig und für die, die noch nie da waren, ein wahres Zauberland. Es ist nicht so überlaufen wie die populären Grünflächen der Stadt, und an jeder Ecke...

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