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05.07.2018 / Ausland / Seite 7

Störmanöver gegen Diplomatie

Belgische, deutsche und österreichische Behörden melden iranischen Anschlagsplan. Beweise fehlen

Knut Mellenthin

Irans Präsident Hassan Rohani ist am Mittwoch vormittag in der Wiener Hofburg mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen zusammengetroffen. Anschließend folgte eine Begegnung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. Hauptthema der Gespräche war die Bewahrung der 2015 geschlossenen Wiener Vereinbarungen über das iranische Atomprogramm. Der »Joint Comprehensive Plan of Action« (JCPOA) ist in Gefahr, nachdem Donald Trump am 8. Mai den Rückzug der USA aus dem Abkommen und die Wiederanwendung aller damals suspendierten Sanktionen gegen Teheran angeordnet hatte. Vor seinem Besuch in Wien führte Rohani am Montag und Dienstag Gespräche in Bern. Partner waren dort Bundespräsident Alain Berset und mehrere Regierungsmitglieder.

Kurz vor dem Eintreffen des iranischen Präsidenten in der Schweiz war ein spektakuläres Störmanöver gegen seine Mission bekanntgeworden. Die belgische Polizei teilte am Montag mit, dass am Samstag ein Ehepaar »mit iranischen W...

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