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04.07.2018 / Inland / Seite 5

Gut für die Nation

Gewerkschaftsnahes Institut entdeckt, dass auch Kapital und Staat von der gesetzlichen Lohnuntergrenze profitieren

Nico Popp

Eine klassische Funktion des sozialdemokratischen Reformismus ist es, Kapital und bürgerlichem Staat ständig (und ohne Gehör zu finden) zu erläutern, wie der Laden noch besser und reibungsloser laufen könnte und dabei für die Unterklassen noch etwas abfällt, auch wenn die, wie man gerne einräumt, sonst nicht viel zu lachen haben. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der mit dem DGB verbundenen Hans-Böckler-Stiftung hat sein Soll mit einer am Dienstag veröffentlichten Studie wieder mehr als erfüllt. Sie trägt den Titel »Positive gesamtwirtschaftliche Aspekte des gesetzlichen Mindestlohns – eine ökonometrische Analyse« und ist eine Kurzfassung der Untersuchung »Makroökonomische Folgen des gesetzlichen Mindestlohns aus keynesianisch geprägter Perspektive« aus dem selben Haus. Das zentrale, nach allerlei Modellrechnerei präsentierte Ergebnis lautet: Nicht nur »Mindestlohnbegünstigte« haben etwas vom Mindestlohn. Auch für eine positive ...

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