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02.07.2018 / Inland / Seite 5

Teurer Deal für Stahlkocher

Thyssen-Krupp und Tata unterzeichnen Vertrag für Gemeinschaftsunternehmen

Es ist eine Art gegenseitiger Nothilfe: Thyssen-Krupp und Tata Steel schließen sich angesichts weltweiter Überkapazitäten bei der Stahlerzeugung zusammen. Formell gründen sie zwar den zweitgrößten Konzern der Branche in Europa. Doch ob das ausreicht, gegen die harte Konkurrenz aus Asien, der EU selbst und den USA unter den Bedingungen eines zunehmenden Protektionismus zu bestehen, ist nicht sicher. Und die Beschäftigten müssen die Fusion mit Jobverlusten oder -verlagerungen bezahlen.

Nach über zweijährigen Verhandlungen unterzeichneten beide Kapitalgesellschaften am Sonnabend die Verträge für ein Gemeinschaftsunternehmen. Damit ist auch der Weg frei für einen weiteren »Umbau« bei dem Essener Konzern. Die Strategie solle bis Mitte Juli vorgelegt werden, kündigte das Unternehmen am Sonnabend vor Investoren in Essen an.

Über die Details des Gemeinschaftsunternehmens wollen Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger und der Chef der Tata-Stahlsparte, Natarajan Cha...

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