02.07.2018 / Inland / Seite 5

Kampf dem Pflegenotstand

Am Uniklinikum Düsseldorf stimmen 96 Prozent der Verdi-Mitglieder für einen Erzwingungsstreik. Ihr Ziel: Entlastung und mehr Personal

Daniel Behruzi

Wer einen harten Konflikt durchstehen will, braucht eine solide Basis. Im Fall der Gewerkschaft Verdi, die am Düsseldorfer Universitätsklinikum für einen Tarifvertrag zur Entlastung und mehr Personal streitet, scheint das der Fall zu sein: Wie die Gewerkschaft am Freitag abend mitteilte, stimmten 96 Prozent ihrer Mitglieder für einen unbefristeten Arbeitskampf. Damit erreicht die Auseinandersetzung die nächste Stufe. Sie wird insbesondere von den Klinikmanagern mit harten Bandagen geführt.

»Das ist ein sehr eindeutiges Signal an den Arbeitgeber«, kommentierte Wolfgang Cremer, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen bei Verdi NRW, das Ergebnis der Urabstimmung. »Nach etlichen Warnstreiks und vielen Appellen, die ungehört verhallt sind, war diese Entscheidung unvermeidbar.« In der Tat haben die Beschäftigten in den vergangenen Monaten immer wieder auf die für sie untragbaren Zustände hingewiesen. Zuletzt demonstrierten sie am 20. Juni gemeinsam mit rund 4.000 ...

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