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29.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Raus aus dem Dollar

Russland reduziert seine Bestände an US-Staatsanleihen deutlich und kauft statt dessen Gold. Reaktion auf US-Sanktionsdrohungen

Reinhard Lauterbach

Russland hat in diesem Frühjahr offenbar seine Bestände an US-Staatsanleihen deutlich reduziert. Wie russische und Medien aus den Vereinigten Staaten berichteten, hat die Zentralbank allein im April US-Papiere im Wert von 47 Milliarden Dollar abgestoßen. Das sei rund die Hälfte des in Moskau gehaltenen Bestandes.

Gleichzeitig setzte die russische Zentralbank ihre Ankäufe von Gold fort. Im zweiten Quartal dieses Jahres stieg der Bestand von 1.857 auf 1.909 Tonnen. Damit sind die russischen Goldreserven nun die zweithöchsten in eigener Hoheit gebunkerten der Welt außerhalb der USA. Gleich dahinter unter den goldhortenden Nationen steht China mit 1.843 Tonnen des Edelmetalls in den Safes der Nationalbank. Beide Länder haben ihre Goldbestände seit dem Beginn der weltpolitischen Konfrontation systematisch erhöht – in Russland zum Beispiel von 1.352 Tonnen im Sommer 2015 um fast die Hälfte innerhalb von drei Jahren.

Aufschatzen

Formal gesehen sind zwar die Gold...

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