28.06.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

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Experten stellten am Mittwoch in Berlin den »Alternativen Drogen- und Suchtbericht« vor. Harsche Kritik an der bisherigen Repressionspolitik

Markus Bernhardt

Das Kernproblem der aktuellen Drogenpolitik bestehe darin, dass »nicht Forschungsergebnisse und systematisierte Erfahrungen« die »Grundlage für drogenpolitische Entscheidungen« böten, sondern »parteipolitische Überlegungen und ideologische Glaubenssätze«. Dies erklärte Heino Stöver in seinem Eingangsstatement bei der Vorstellung des »5. Alternativen Drogen- und Suchtberichtes 2018« am Mittwoch in Berlin. Er ist Vorstandsvorsitzender des Vereins Akzept und geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences. Der Verein gibt in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und dem JES-Bundesverband (Junkies, Ehemalige und Substituierte) alljährlich den Report heraus. Dieser versteht sich als Gegenstück zum von der Bundesregierung veröffentlichten »Drogen- und Suchtbericht«, denn dieser lasse »viele Fragen offen«. Das etablierte Vorgehen bleibe »weit hinter Erkenntnissen der Wissenschaft« zurück. D...

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