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27.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Harley wird fahnenflüchtig

US-Motorradhersteller kündigt wegen Strafzöllen Produktionsverlagerung an

Harley-Davidson will wegen der EU-Vergeltungszölle auf US-Waren einen Teil seiner Produktion aus den USA verlagern. Das brachte dem eher mittelständischen Konzern (sechs Milliarden US-Dollar bzw. 5,15 Milliarden Euro Umsatz; 6.300 Beschäftigte) nun Ärger mit dem Weißen Haus ein. Das Unternehmen hatte erklärt, durch den Schritt solle eine Preiserhöhung für Kunden in der Europäischen Union vermieden werden. Der US-Präsident reagierte in der Nacht zum Dienstag irritiert auf die Ankündigung.

Für Donald Trump ist der Schritt des zwar weltbekannten, aber am Gesamtmarkt eher unbedeutenden Motorradherstellers ein Rückschlag. Denn er hatte seine Zollpolitik stets mit dem Prinzip »Amerika zuerst« begründet. Eines seiner erklärten Ziele war demnach, Unternehmen dazu zu bewegen, mehr in den USA zu produzieren und dort neue Jobs zu schaffen – oder zumindest den St...

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