27.06.2018 / Ausland / Seite 6

Vormarsch im Südwesten

Syriens Armee rückt auf die Grenze zu Jordanien vor. Spekulationen um Deal zwischen USA und Russland

Karin Leukefeld

Seit Wochen hatten die syrischen Streitkräfte die Kämpfer im Südwesten des Landes aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen. Über den von Aufständischen der »südlichen Front« gehaltenen Gebieten in Deraa, Suweida und Kuneitra wurden von Hubschraubern aus entsprechende Flugblätter abgeworfen. Auch per SMS-Nachrichten, die von den großen Mobilfunkanbietern in Syrien verbreitet wurden, appellierte die Armee an die Empfänger, sie sollten an die Zukunft ihrer Kinder denken. Syrien brauche Frieden, und der erste Schritt dorthin sei, die Waffen niederzulegen und eine Vereinbarung mit der Regierung zu unterzeichnen.

Gleichzeitig verstärkte die syrische Armee ihre Truppen um das Gebiet herum, das seit Juli 2017 als »Deeskalationsgebiet« offiziell unter dem Schutz der US-Armee, Jordaniens und Russlands steht. Der Vormarsch der Regierungstruppen wurde durch Angriffe aus den Reihen der gegnerischen Kampfverbände verlangsamt. Nach Angaben der UNO sollen rund 40.000 Mens...

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