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26.06.2018 / Ausland / Seite 2

Streikposten gegen den IWF

Argentiniens Gewerkschaften protestieren gegen Regierungspolitik

Mit einem 24stündigen Generalstreik – dem dritten innerhalb der letzten 14 Monate – haben die Arbeiter in Argentinien am Montag gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung von Staatschef Mauricio Macri protestiert. Zu dem Ausstand hatten die Gewerkschaftsdachverbände CGT und CTA sowie zahlreiche linke Parteien und Bewegungen aufgerufen. Sie lehnen unter anderem die Entscheidung der Exekutive ab, beim Internationalen Währungsfonds (IWF) neue Kredite aufzunehmen. 2006 hatte der damalige Präsident Néstor Kirchner die offenen Verbindlichkeiten seines Landes beim IWF in einer einzigen Zahlung beglichen, um damit die »Einmischung und Forderungen« der Finanzinstitution zu beenden.

Bereits in der Nacht zu Montag hatten Streikposten verschiedener linker Parteien Straßensperren an den Zufahrtswegen zur Hauptstadt Buenos Aires errichtet. Betroffen waren auch der Nah- und Fernverkehr, Flugverbindungen, Bank...

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