23.06.2018 / Inland / Seite 5

Keine Euro-Harmonie

Finanzminister mit Griechenland-Kompromiss. Dissens zu Merkel-Macron-Plan

Am Donnerstag abend wollten die Euro-Finanzminister das Ende der »Rettungsprogramme« für Griechenland feiern. Doch statt Hochgefühl war Missstimmung angesagt. Eine beabsichtigte Streckung der Tilgungsfristen griechischer Kredite und der am Mittwoch aus dem Hut gezauberte Merkel-Macron-Plan zur »Euro-Reform« hatten für Streit gesorgt.

Athen bekommt nun im Sommer noch einmal ein paar Milliarden »günstiger« Kredithilfe, danach soll sich das Land Geld wieder »vom Markt« besorgen. Was als Erfolg der Rettungsmaßnahmen von EU, Europäischer Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds, der sogenannten Troika, im Grunde bereits als abgehakt galt, erwies sich noch einmal als zähes Gefeilsche. Vor allem weitere »Schuldenerleichterungen« waren der Nachrichtenagentur dpa zufolge ein Knackpunkt. Die Positionen hätten sich verhakt, wurden »Verhandlungskreise« zitiert.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SP...

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