22.06.2018 / Inland / Seite 4

Mainmetropole soll auf Glyphosat verzichten

Frankfurt am Main: Bündnis fordert politische Entscheidung gegen das Pflanzengift

Gitta Düperthal

Leuchtend weiß strahlte das schwarze Schieferdach der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg, dem Platz vor dem Rathaus in Frankfurt am Main. In der Nacht zum Donnerstag prangte dort ab 22.30 Uhr die Forderung: »Hallo Römerfraktionen: Glyphosatfreies Frankfurt jetzt«. Urheber der Projektion: ein Aktionsbündnis, das sich dafür einsetzt, das Pflanzengift aus dem Großraum der Mainmetropole komplett zu verbannen. Dem Zusammenschluss gehört neben Umweltorganisationen wie Greenpeace, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und dem Naturschutzbund (NABU) unter anderem der Frankfurter Imkerverein an.

»Wir starten unsere Kampagne, um die Frankfurter CDU-SPD-Grünen-Stadtregierung zum Beschluss aufzufordern, künftig alle kommunalen Flächen von der Anwendung des giftigen Herbizids freizuhalten – auch landwirtschaftliche und stiftungseigene Böden«, sagte Annette Strohmeyer vom BUND Hessen am Mittwoch abend im Gespräch mit jW. Bisher gebe es einen solchen Magistratsb...

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