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21.06.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Drehen an der Schraube

Der Konflikt um Strafzölle verschärft sich. In China produzierende US-Konzerne geraten unter Druck

Jörg Kronauer

Begonnen hat alles mit Solarmodulen und Waschmaschinen. Am 22. Januar feuerte US-Präsident Donald Trump seine erste Salve im transpazifischen Handelskrieg ab und belegte die Einfuhr von Solarmodulen mit Strafzöllen in Höhe von 30 Prozent, den Import von Waschmaschinen mit Strafzöllen von 20 bis 50 Prozent. Ersteres traf vor allem chinesische Unternehmen, letzteres vor allem Hersteller aus Südkorea – und damit gleich zu Beginn des Konflikts einen Verbündeten der Vereinigten Staaten. Es folgten wochenlange Drohungen, bis am 23. März schließlich Trumps Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl (25 Prozent) und Aluminium (zehn Prozent) in Kraft traten. Auf die Maßnahme reagierte China am 2. April mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 25 Prozent auf 128 verschiedene US-Produkte, darunter Schweinefleisch und Früchte. Der Grundgedanke, der die Auswahl der Güter leitete, war unschwer zu erkennen: Beijing zielte mit seinem Schritt darauf ab, US-Farmern auf die Füße zu tre...

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