Schwarzer Kanal
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20.06.2018 / Inland / Seite 4

Das Klima verhandelt nicht

Kohleausstieg: Merkel warnt vor den Kosten eigener Untätigkeit

Wolfgang Pomrehn

Die Zeit drängt, da sind sich die Umweltverbände einig. Greenpeace Deutschland, die Naturfreunde, der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) sowie die Organisation Campact rufen für den kommenden Sonntag zu Demonstrationen in mehr als 30 Städten auf, um für den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung zu demonstrieren. Treffpunkte sind unter anderem: Berlin, 12 Uhr am Kanzleramt, Hamburg, 11 Uhr auf dem Rathausmarkt, Frankfurt am Main, 14.30 Uhr auf dem Römer und München, 12 Uhr an der Bavaria-Statue. So soll den Umweltverbänden in der Kohlekommission der Rücken gestärkt werden. Bis 2030 spätestens müsse das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet werden, sind sich die genannten Verbände einig. Man habe das Datum nur deshalb nicht in den Aufruf aufgenommen, weil einige der beteiligten Initiativen für einen schnelleren Ausstieg plädierten.

Die Bundesregierung will aber, wie es aussieht, auf Zeit spielen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CD...

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