20.06.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Nach dem Gipfel

USA sagen Kriegsspiele mit Südkorea ab. Verhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington weiter vorangeschritten als vermutet

Knut Mellenthin

Die für August geplante amerikanisch-südkoreanische Militärübung »Freedom Guardian« fällt aus. Das gab Pentagon-Sprecherin Dana White am Montag (Ortszeit) bekannt. Der Schritt war erwartet worden, seit US-Präsident Donald Trump am Dienstag letzter Woche nach seinem Treffen mit Nordkoreas Partei- und Staatschef Kim Jong Un angekündigt hatte, dass die regelmäßigen »Wargames«, also Kriegsspiele, mit Südkorea vorläufig ausgesetzt werden sollen. Zur Begründung wies Trump nicht nur auf die »schrecklich hohen Kosten« dieser wochenlangen Großmanöver hin, sondern auch darauf, dass sie während der Verhandlungen mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) »provokativ« wirken könnten.

Trumps Mitteilung während einer überlangen Pressekonferenz kam offenbar auch für das Pentagon überraschend. Eine Woche später ist immer noch unklar, was sie genau bedeutet. In Whites Presseerklärung vom Montag heißt es: »Wir sind immer noch dabei, zusätzliche Aktionen zu koordinie...

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