19.06.2018 / Sport / Seite 16

Nie besser als heute

Heute steigt Kolumbien ins Turnier ein. Gruppe H freut sich schon

André Dahlmeyer

Für die südamerikanischen Teams verliefen die ersten WM-Partien wie erwartet kompliziert. Heute präsentiert sich in der Gruppe H in Saransk die Auswahl Kolumbiens gegen Japan. Dem kolumbianischen Fußball ging es nie besser als heute, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Ihr WM-Debüt gaben die »Cafeteros« 1962 in Chile, wo sie die Auswahl der So­wjetunion schockten, die schon mit 4:1 führte, sich am Ende jedoch mit einem 4:4 begnügen musste, auch, weil dem im Juni 2017 gestorbenen Kolumbianer Marcos Coll eine direkt verwandelte Ecke glückte. Ein schwarzer Tag im Leben des Lew Jaschin. Die Kolumbianer hatten ihren Spaß, ließen dann aber länger nichts mehr von sich hören.

1974 wurde die Fußball-WM 1986 an den einzigen Kandidaten Kolumbien vergeben. Der Verband war heillos überfordert, und 1983 war er das Turnier wieder los. Deshalb mussten sie in die Qualifikation. Mit Gabriel Ochoa Uribe, als Spieler »Multicampeón« mit Millonarios, Santa Fe und Amér...

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