19.06.2018 / Sport / Seite 16

Noch einen Wodka, bitte

Libertad o Muerte! Heute kassieren die Gastgeber in Gruppe A einen Dämpfer, morgen lässt Uruguay nichts anbrennen

Pierre Deason-Tomory

Wie er’s nur immer hinkriegt. Während sich in Deutschland Regierung sowie Linkspartei im Streit um Flucht und Migration zerlegen, zelebriert Wladimir Wladimirowitsch in Russland eine großartige Fußball-WM. Schöne Spiele, viele Tore, keine öffentlichen Hinrichtungen, die Stimmung ist bestens.

Zum Auftakt machten die Russen gleich mal fünf Buden, eine schöner als die andere, auch die umstehenden Spieler aus Saudi-Arabien waren entzückt. So leicht wird es heute abend gegen Ägypten nicht gehen, der krasse Außenseiter ist nach dem 0:1 gegen Uruguay für eine Überraschung gut. Die »Urus« dagegen werden am Mittwoch gegen Saudi-Arabien fix drei Tore schießen und den Rest der Partie auslaufen.

Die Mannschaft Uruguays genießt bei den linkssentimentalen Gästen der kleinen Bar in Weimar große Sympathien. Weil die Uruguayer VW-Käfer fahren und kiffen und deshalb andauernd blumenzüchtende Exguerilleros zum Präsidenten wählen: Libertad o Muerte! Für den Ti...

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