19.06.2018 / Ausland / Seite 6

Rückkehr der Rechten

Iván Duque Márquez neuer Präsident von Kolumbien. Linker Kandidat kündigt starke Opposition an

Georg Sturm, Bogotá

Der Kandidat der ultrarechten Partei »Demokratisches Zentrum«, Iván Duque Márquez, ist neuer Präsident Kolumbiens. Er setzte sich am vergangenen Sonntag in einer historischen Stichwahl gegen den Kandidaten der linken Wahlbewegung »Menschliches Kolumbien«, Gustavo Petro Urrego, durch. Während Duque 54 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, entfiel auf Petro ein Stimmanteil von 41,8 Prozent.

Mit dem 41jährigen Duque gelangt zwar ein neues Gesicht in die Casa de Nariño, den Präsidentschaftspalast Kolumbiens, allerdings bedeutet der Sieg Duques die Rückkehr des Uribismus in die Regierung. Der Namensgeber dieser politischen Strömung, Expräsident Álvaro Uribe Vélez, regierte Kolumbien zwischen 2002 und 2010. Seine Präsidentschaft wird mit dem Aufkommen rechter Paramilitärs in Verbindung gebracht und war von zahlreichen Skandalen im Zusammenhang mit Korruption und Drogenbanden und einer radikal neoliberalen Politik gekennzeichnet. Duque gilt als politisch...

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