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18.06.2018 / Politisches Buch / Seite 15

Mit Marx gegen Marx

Holger Wendt hat Methoden und Ergebnisse der »Neuen Marxlektüre« überprüft

Klaus Müller

Die »Neue Marxlektüre« versteht sich als Abgrenzung zum »dogmatischen Marxismus in den realsozialistischen Ländern«. Sie behauptet, die »orthodoxen Dogmatiker« hätten Marxens Lehre deformiert. Es ginge darum, zurückzukehren zu den Texten von Marx. Die Auffassung hat in linken Kreisen Anhänger. Zur rechten Zeit ist eine kleine, bemerkenswerte und notwendige Schrift erschienen, die sich dieses Problems annimmt und der viele Leser zu wünschen sind, weil sie einiges richtigstellt. Ihr Auto, Holger Wendt, prüft, ob die »Neue Marxlektüre« dem Anspruch gerecht wird, »die authentische Marxsche Lehre gegen Verfälschungen einer ebenso verstockten wie inkompetenten Orthodoxie« zu verteidigen. Der Streit zwischen ihr und der »ebenso eingängig wie unpräzise als Traditions- bzw. Arbeiterbewegungsmarxismus« abgekanzelten marxistisch-leninistischen Deutung des Marxschen Werkes dauert mittlerweile über fünf Jahrzehnte. Eine Annäherung ist nicht in Sicht. Die Gräben sind ...

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