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18.06.2018 / Feuilleton / Seite 11

Was erlauben Müller?

Und ewig bremst die SPD: Ein Kongress an der Akademie der Künste Berlin über die Zukunft der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Jakob Hayner

»Vorsicht Volksbühne!« Diesen Hinweis hätte man wohl dem gescheiterten ehemaligen Intendanten Chris Dercon geben sollen, hat er sich doch sowohl mit der Leitung eines Theaters als auch dem verunglückten Versuch, sich in die Geschichte des Hauses am Rosa-Luxemburg-Platz einzuschreiben – »protest is part of our brand« –, völlig übernommen. Geholt worden war Dercon vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) und seinem damaligen Kulturstaats­sekretär Tim Renner (SPD), die sich von dem berühmten Museumsdirektor nicht nur Glamour versprachen, sondern auch die Akquise üppiger Sponsorengelder und die Inwertsetzung ganzer Stadtgebiete, vor allem im Umkreis um die neue Spielstätte auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Doch einmal installiert, war es mit der Unterstützung für Dercon nicht weit her. Der neue Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) war ohnehin skeptisch, was die Pläne zur Umgestaltung der Volksbühne betraf. Es überrascht daher nicht, dass De...

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