14.06.2018 / Sport / Seite 16

Öffnung, Öffnung, Öffnung

Saudi-Arabien, der Gegner Russlands bei der WM-Eröffnung, ist das neue Hätschelkind des DFB

Glenn Jäger

»Die Berichterstattung über Russland ist viel zu negativ. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was geschrieben steht, und dem, was passiert«, so Roman Neustädter, seit 2016 Innenverteidiger bei der russischen Sbornaja, gegenüber dem Fußballmagazin Ballesterer. Und was nicht alles geschrieben stand: »FIFA kuscht vor Putin«, so Bild schon vor dem Confed-Cup 2017. Die Medienkampagne brach nicht ab, Human Rights Watch mittenmang und Rebecca Harms (Die Grünen) mit dem Aufruf, dem politischen WM-Boykott von Großbritannien und Island zu folgen.

Dumm nur, dass Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien auf keinen Sympathieträger trifft. Was macht diese rigide absolute Monarchie? Krieg gegen Jemen, Unterstützung von Dschihadisten in Syrien, Konfrontationspolitik gegenüber dem Iran. Immerhin: Frauen lässt man inzwischen Fahrrad fahren und ins Stadion gehen. Der DFB ging jedenfalls vergangenen Freitag mit einem Testspiel daran, Vorbehalte abzubauen, bestärkt...

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