14.06.2018 / Ausland / Seite 7

Wüsten aus Schlamm

Monsunregen in Bangladesch bedrohen Zeltstädte der aus Myanmar geflüchteten Rohingya

Thomas Berger

Am vergangenen Wochenende trat ein, wovor Vertreter vieler Hilfsorganisationen schon seit langer Zeit gewarnt haben: In Bang­ladesch hat der Monsun eingesetzt, und die heftigen Regenfälle setzen die Lager der aus Myanmar geflüchteten Rohingya unter Wasser. Es hat bereits mehrere Erdrutsche gegeben. Schon jetzt nach den ersten Tagen wird deutlich, dass die getroffenen Vorkehrungen mittelfristig nicht ausreichen werden. Die Versorgung der Camps war schon vorher schwierig, den Hilfswerken war es aber zuletzt gelungen, zumindest eine behelfsmäßige Versorgungsroutine zu entwickeln. Die jahreszeitlich bedingte Wetterlage könnte die ohnehin an vielen Stellen nur notdürftig kaschierten Probleme wieder sichtbar machen.

Zur Erinnerung: Im August vergangenen Jahres hatten Rebellen der Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA) rund 30 Polizeiposten und ein Armeecamp überfallen. Myanmars Militär, das ein halbes Jahrhundert lang auch die politische Macht in seinen Händen h...

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