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14.06.2018 / Ausland / Seite 7

Bahn frei für EU und NATO

Athen und Skopje einigen sich im Namensstreit. In beiden Ländern werden Proteste erwartet

Leonie Haenchen, Thessaloniki

Griechenland und Mazedonien haben sich am frühen Dienstag abend auf eine Umbenennung des südosteuropäischen Balkanlandes geeinigt. Mit dem neuen Namen »Republik Nord-Mazedonien« soll der seit 27 Jahren andauernde Streit zwischen den beiden Ländern beigelegt werden. Als Gegenleistung werde Griechenland sich nicht mehr gegen einen möglichen Beitritt seines Nachbarn zur Europäischen Union und zur NATO stellen. Der Deal berücksichtige alle Forderungen der griechischen Seite, sagte Premierminister Alexis Tsipras in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache unmittelbar nach den Verhandlungen mit seinem mazedonischen Amtskollegen Zoran Zaev.

Nach mehrmonatigen diplomatischen Gesprächen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen hat Skopje nun in Aussicht gestellt, den neuen Namen national wie international einzuführen und auch die Verfassung anzupassen. Tsipras kündigte an, das Abkommen werde zunächst von den Außenministern beider Staaten unterzeichnet, danac...

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