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14.06.2018 / Inland / Seite 5

Nicht spalten lassen

Sächsische Lehrerinnen und Lehrer protestieren weiter gegen geplante Ungleichbehandlung

Steve Hollasky, Dresden

Seit die CDU-geführte Landesregierung mit einem Maßnahmenprogramm gegen den Lehrermangel an die Öffentlichkeit getreten ist (jW berichtete), kehrt in Sachsens Lehrerzimmer keine Ruhe mehr ein. Mit dem Programm will man Lehrkräfte nach Sachsen locken. Um das zu erreichen, sollen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Lehrkräfte an Grundschulen sollen mehr verdienen als bisher. In den Oberschulen sollen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter die Arbeit mit den Schülern unterstützen.

Soweit, so gut. Nur bringt das Programm von Kultusminister Christian Piwarz (CDU) zahlreiche Probleme mit sich. Der Hauptstreitpunkt bleibt die vorgesehene Verbeamtung der Lehrerinnen und Lehrer. Die soll es ausschließlich bis zum 42. Lebensjahr geben. Lehrkräfte, die älter sind – immerhin 27.000 der insgesamt 33.000 sächsischen Lehrerinnen und Lehrer – würden nach den jetzigen Plänen leer ausgehen. Da überrascht es wenig, dass sich Widerstand formiert. Bereits seit April org...

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