13.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ärger mit Autokonzernen

Linke und Grüne kritisieren halbherziges Vorgehen gegen Abgasbetrug

Der angekündigte Pflichtrückruf für Hunderttausende Dieselfahrzeuge von Daimler geht Teilen der Opposition im Bundestag nicht weit genug. Grüne und Linke fordern ein härteres Durchgreifen der Bundesregierung gegen die Autokonzerne und mehr Transparenz. »Jetzt wird wieder nur ein Bruchteil der betroffenen Daimler-Diesel zurückgerufen. Der Verkehrsminister greift wieder nicht durch und verhängt außerdem keine Bußgelder«, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte am Montag nach einem Gespräch mit Daimler-Chef Dieter Zetsche einen amtlichen Rückruf von 774.000 Diesel-Fahrzeugen des Autobauers in Europa angekündigt, davon 238.000 in Deutschland. Als Grund nannte er den Einsatz unzulässiger Technik bei der Abgasreinigung. Daimler will den Rückruf zwar durchfü...

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