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12.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Hektische Manöver

Automobil-Lobby bringt Streichung aller Zölle ins Gespräch. US-Botschafter versucht zu beruhigen

Angesichts der jüngsten Andeutungen von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Importzöllen auf Autos wird die deutsche Automobilbranche nun doch unruhig. Augenscheinlich fürchtet man eine weitere Eskalation im Handelsstreit mit den USA.

Höhere Einfuhrzölle der EU für US-Produkte könnten neue Gegenreaktionen mit sich bringen, warnte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, in der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe). »Ich bin über die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen sehr besorgt«, sagte Mattes. Derzeit werde eine »Politik der Abschottung und des Protektionismus verfolgt«.

Trump hatte am Samstag nach seiner vorzeitigen Abreise vom G-7-Gipfel in Kanada erneut mit Strafzöllen auf die Einfuhr von Autos gedroht. Dies würde insbesondere die deutsche Automobilindustrie treffen, für die die USA ein wichtiger Absatzmarkt sind. Bislang werden Autos aus der EU in den USA mit einem Zoll von 2,5 Prozent belegt, umgekehrt ...

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