12.06.2018 / Inland / Seite 4

»Größte Fehlentscheidung«

Im Bundestag diskutierten Experten Für und Wider eines Ausstiegs aus Stuttgarter Bahnhofsprojekt

Ralf Wurzbacher

Bei »Stuttgart 21« brennt es an allen Ecken und Enden. Die Kosten des Projekts steigen ins Uferlose, außerdem droht es ein technisches Desaster zu werden. Bei einer öffentlichen Anhörung des Bundestags hat der Ingenieur Hannes Rockenbauch am Montag eine lange Liste von Mängeln und Risiken präsentiert. So könnten im geplanten Tiefbahnhof statt der bisher 50 künftig nur 32 Züge pro Stunde abgefertigt werden. Durch die sechsfach überhöhte Gleisneigung bestehe »massive Unfallgefahr«, mit ihren zahllosen Rolltreppen, Aufzügen und Belüftungsanlagen sei die Konstruktion nicht barrierefrei und gerate zum »dauerhaften Stromfresser«.

Auf Antrag der Fraktion der Partei Die Linke haben gestern im Verkehrsausschuss des Parlaments Experten zu den Möglichkeiten eines Aus- und Umstiegs bei »S21« Stellung bezogen. Rockenbauch, der das »Aktionsbündnis gegen S21« vertrat, widersprach dabei der Darstellung der Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn und in der Politik, wonac...

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