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11.06.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lufthansa droht Tochter

Führung nach Gutsherrenart: Konzernchef Spohr will von Brussels Airlines »Resultate« sehen. Sonst gibt es keine »Geschenke«

Gerrit Hoekman

Wenn Brussels Airlines keine besseren Resultate liefere, bräuchten sie keine Geschenke zu erwarten, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, am Dienstag vergangener Woche in einem Gespräch mit dem flämischen TV-Sender VRT und der wallonischen Zeitung La Libre. Brussels Airlines gehört seit Anfang des Jahres zum Imperium der Lufthansa.

Spohrs Drohung kommt bei den ohnehin schon aufgebrachten belgischen Arbeitervertretungen schlecht an. »Das ist kein guter Augenblick für solche Aussagen«, sagte Anita Van Hof von der sozialistischen Angestelltengewerkschaft BBTK der flämischen Tageszeitung De Morgen. »Ich hoffe, dass das die Gemüter nicht erneut erhitzt.« Vor drei Wochen erst hatten die Piloten von Brussels Airlines an zwei Tagen gestreikt und damit für den Ausfall Dutzender Flüge gesorgt. Sie fordern mehr Freizeit und sechs Prozent mehr Lohn. Zwei Versuche, den Konflikt beizulegen, scheiterten. Am Montag wollen die Gewerksch...

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