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Keiner will zuerst
Eisenbahnerstreik in Frankreich: Zwei Gewerkschaften wollen den Arbeitskampf beenden
Hansgeorg Hermann, ParisDer Kampf geht weiter, zunächst. Auch am Freitag, dem 29. Streiktag, hat ein großer Teil der französischen Eisenbahner zur Stange gehalten. Wie lange noch? Die Strategie des Managements der staatlichen Gesellschaft SNCF, ihre Kunden gegen die »Cheminots« in Stellung zu bringen, hat seit Beginn der Auseinandersetzung am 3. April wenig gefruchtet. Ebensowenig die Forderung der größten Gewerkschaft CGT an die Regierung, ihre sogenannte »Reform« zurückzuziehen und einen Sanierungsplan für das mit rund 50 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen vorzulegen, der das gesamtgesellschaftliche Interesse – das der SNCF-Lohnabhängigen und ihrer Kunden – in den Mittelpunkt stellen würde. Zwei Gewerkschaften, die CFDT und die UNSA, würden wohl gerne die Waffen strecken.
Laurent Berger, soeben mit rund 95 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählter Chef der CFDT, ließ zu Beginn der Woche anklingen, wie sehr ihm der Kampf um Punkte und Kommas in jenem Regierungspapier...
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