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07.06.2018 / Feuilleton / Seite 10

Aufmerksame Beobachter

Thomas Wagner

Die Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI) verspricht, in der medizinischen Diagnostik bedeutende Fortschritte zu ermöglichen. Besonders erfolgreich war der KI-Einsatz bei der Diagnose des sogenannten schwarzen Hautkrebses. Das von Sebastian Thrun geleitete Labor für künstliche Intelligenz an der Stanford University in Kalifornien hat gezeigt, dass nach dem Deep-Learning-Verfahren arbeitende Computer heute in der Lage sind, die Leistung von ausgewiesenen Experten zu übertreffen. Die Rechner arbeiten mit mehreren Schichten künstlicher neuronaler Netze, die eine komplexe Struktur aufweisen. Mit dem noch relativ neuen Ansatz wurde ein qualitativer Sprung in der Leistungs- bzw. Lernfähigkeit von KI-Systemen erreicht.

Beim Test an rund 2.000 Fotografien habe die eingesetzte KI weniger Melanome übersehen als 21 erfahrene Dermatologen, denen dieselben Aufnahmen vorlagen, so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (8.4.2018). »Wenn es um das Aufspüren von...

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