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02.06.2018 / Ansichten / Seite 8

Mausrutscher in Brüssel

Simon Zeise

Berlin und Brüssel kennen keine Gnade. Knechte sollen die Lohnabhängigen in Europa sein. Jean-Claude Juncker, Chef der EU-Kommission, zeigte am Donnerstag abend, wessen Geistes Kind er ist: »Mehr Arbeit, weniger Korruption«, müsse es in Italien geben. »Wir werden ihnen helfen, wie wir es immer getan haben. Aber spielt nicht dieses Spiel, darauf zu bestehen und die Schuld bei der Europäischen Union abzuladen.« Zuvor hatte der deutsche EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger freies Geleit für Finanzhaie zur Erpressung Roms gefordert: »Meine Sorge ist und meine Erwartung ist, dass die nächsten Wochen zeigen, dass die Märkte, dass die Staatsanleihen, dass die wirtschaftliche Entwicklung Italiens so einschneidend sein könnten, dass dies für die Wähler doch ein mögliches Signal ist, nicht Populisten von links und rechts zu wählen.« Wie man e...

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