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31.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Geier über Rom

Finanzmärkte üben Druck auf italienische Regierung aus. Euro-Krise bleibt Brandherd: Deutsche-Bank-Aktie unter zehn Euro

Simon Zeise

Deutsche Banken und Konzerne stellen sich auf die nächste Krise ein. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Indus­trie- und Handelskammertages Martin Wansleben erwartet einen baldigen Abschwung der Wirtschaft. »So ein bisschen befürchten wir es«, sagte er am Mittwoch in Berlin.

Neben dem Handelsstreit mit den USA bereitet Wansleben die politische Situation in Italien Kopfzerbrechen. Der Verband senkte seine Wachstumsprognose für dieses Jahr um einen halben Punkt auf 2,2 Prozent. »Es kann auch noch schlechter werden«, so Wansleben. Die Entwicklungen in Italien hätten das Potential zum »Desaster« für die Euro-Zone.

Am Dienstag war der Börsenkurs der Deutschen Bank nach unten gerasselt. Die Aktie verlor fast sechs Prozent. Das Papier war damit nicht einmal zehn Euro wert. Es war der niedrigste Stand seit September 2016. Der damalige Vorstandsvorsitzende John Cryan hatte den Abbau des Investmentbanking verkündet, Beteiligungen abgestoßen und Mitarbeiter entla...

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