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30.05.2018 / Inland / Seite 8

»Fahrverbote sind für viele Politiker ein rotes Tuch«

BUND sieht Regelung für Dieselfahrzeuge in Hamburg-Altona trotz aller Probleme als Durchbruch. Ein Gespräch mit Manfred Braasch

Interview: Kristian Stemmler

Hamburg verhängt als erste deutsche Stadt ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge, das am Donnerstag in Kraft tritt. Das betrifft aber nur zwei Straßenabschnitte in Altona. Bringt das etwas für die Umwelt?

Die ersten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sind ein wichtiges umweltpolitisches Signal – auch für andere Kommunen. Die betroffenen Städte brauchen wirksame Instrumente, und das Bundesverwaltungsgericht hat klargestellt, dass solche Verbote auf Grundlage der Straßenverkehrsordnung verhängt werden können.

Da der Verkehr über Ausweichstraßen umgeleitet wird, steigen doch aber die Emissionen. Wie sollen so die Ziele des Hamburger Luftreinhalteplans erreicht werden?

Mit den Fahrverboten wird es mehr Verkehr auf den Ausweichrouten geben. Deshalb fordert der BUND, es nicht nur bei den straßenbezogenen Durchfahrverboten zu belassen, sondern ganze Zonen und Stadtteile damit zu belegen. Das Ziel ist, die Belastung so schnell wie möglich zu senken. Spätestens ab 2020 s...

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