29.05.2018 / Ausland / Seite 7

Historischer Moment

Kolumbien: Das erste Mal seit 1991 erreicht ein linker Kandidat die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen

Georg Sturm, Bogotá

Aus den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien gingen am vergangenen Sonntag Iván Duque Márquez und Gustavo Francisco Petro Urrego als Sieger hervor. Auf Duque, den Kandidaten der rechten Partei Demokratisches Zentrum, entfielen 39,1 Prozent der Stimmen. Petro, Kandidat der linken Wahlbewegung »Menschliches Kolumbien«, erhielt 25,1 Prozent der Stimmen. Damit setzte er sich knapp gegen den Kandidaten der »Koalition Kolumbien«, Sergio Fajardo Valderrama, durch, der mit einem Stimmanteil von 23,7 Prozent den dritten Platz belegte.

werden sich bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am 17. Juni ein rechter und ein linker Block gegenüberstehen. Und das ist aus mehreren Gründen in der Geschichte der Wahlen in Kolumbien ein historischer Moment. Mit Gustavo Petro erreicht zum ersten Mal nach der Verfassungsreform von 1991 ein progressiver, linker Kandidat die zweite Runde einer Präsidentschaftswahl. Bei der zweiten Wahlrunde werden sich die Kolumbianer zwis...

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