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28.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Düstere Prognosen für Opel

Bei Gewerkschaftern und Fachleuten wächst Sorge um Zukunft nach Übernahme durch PSA

Unmittelbar vor den möglicherweise wegweisenden Verhandlungen zwischen dem Management des PSA-Konzerns und dem Opel-Betriebsrat hat nach der IG Metall auch der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer, Fachmann für Automobilwirtschaft, die Politik des französischen Fahrzeugherstellers kritisiert. Die Verkaufszahlen der von PSA übernommenen Marke seien in Deutschland und Europa immer weiter abgesackt, so dass Investitionen in eigenständige Modelle kaum noch möglich seien, schrieb der Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen in einer am Samstag in der Automobilwoche veröffentlichten Analyse. Die große Nervosität bei Gewerkschaft, Betriebsrat und der Politik über den eingeschlagenen »Sanierungskurs« sei daher nachvollziehbar. PSA-Chef Carlos Tavares sei offenbar bereit, mit vielen »goldenen Handshakes« Opel profitabel zu machen. Mit dem Personalabbau degeneriere die ehemalige General-Motors-T...

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