26.05.2018 / Ausland / Seite 6

Kim punktet gegen Trump

Trotz des geplatzten Gipfeltreffens bleibt Nordkorea gesprächsbereit

Rainer Werning

Seit Jahresbeginn haben sich die Regierungen der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) aufgerafft, den seit 1972 vierten ernsthaften Anlauf für eine Annäherung zu nehmen und sogar – wie am 27. April durch die Staatschefs beider Länder zumindest symbolisch geschehen – die Demarkationslinie entlang des 38. Breitengrads zu überwinden.

Mehr noch: Während sich Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un zu Gesprächen über eine »Denuklearisierung« bereit erklärt, weitere Raketentests eingestellt, einen Tunnel der Atomanlage Punggye Ri in Anwesenheit internationaler Medienvertreter unbrauchbar gemacht und Vorbereitungen für ein erstes Zusammentreffen mit einem US-amerikanischen Präsidenten unternommen hatte, flankierte Südkoreas Präsident Moon Jae In diese Hoffnungszeichen mit einer eigenen politisch-diplomatischen Offensive. Zu Hause und in Washington unternahm er alles, um dem avisierten Gipfel am 12. Juni in Singapur zum Erfol...

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