23.05.2018 / Antifa / Seite 15

Parlament und Straße

Nach MVgida-Flaute und Querelen im Landtag: In Rostock knüpft die AfD mit eigenen Montagsdemos an die »Wendezeit« an

André Axmann

Mit Parolen wie »Rostock retten«, »Islamisierung stoppen« und »Für eine sichere Heimat« versucht die AfD in der bevölkerungsreichsten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns zur Zeit einmal im Monat an die Montagsdemonstrationen der »Wendezeit« in der DDR anzuknüpfen. Zu diesen Aufzügen kann sie jeweils mehrere hundert Menschen mobilisieren – trotz ihrer abnehmenden Präsenz in der politischen Landschaft, der Spaltung ihrer Landtagsfraktion und des Verlusts mehrerer Mandate in Ortsbeiräten und Bürgerschaft.

Im Vergleich zu Demonstrationen des Pegida-Ablegers MVgida, die in Rostock nach wenigen Versuchen unterblieben, da sie meist ein Vielfaches an Gegendemonstranten auf die Straße brachten, kann man das Teilnehmerverhältnis bei den AfD-Aufzügen fast als ausgeglichen bezeichnen. Der Rostocker AfD-Kreisverband sprach nach dem ersten Aufzug dieser Art von »1.500 Patrioten« – regionale Medien und die Polizei von 600. Im April nahmen jeweils bis zu 1.000 Menschen an der ...

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