19.05.2018 / Ausland / Seite 7

Händeschütteln in Sotschi

Russlands Präsident empfängt seinen syrischen Amtskollegen Assad und Bundeskanzlerin Merkel

Karin Leukefeld, Damaskus

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Freitag zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi eingetroffen. Auf der Tagesordnung des Treffens stand laut Bundeskanzleramt unter anderem die Lage in Syrien. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte am Vorabend der Merkel-Reise in Hannover verlauten lassen: »Eine Zukunft auf Dauer mit dem Schlächter Assad, der Blut an seinen Händen hat, wird es nicht geben.« Damit bekräftigte von der Leyen die seit 2011 bestehende Position die Bundesregierungen. Verwaltungsstrukturen könnten erhalten bleiben, um ein »Chaos wie in Libyen« zu vermeiden. »Auf Dauer« könne es in Syrien »nur eine politische Lösung geben unter dem Dach der Vereinten Nationen«.

Einen Tag vor dem Merkel-Besuch hatte Putin in Sotschi seinen syrischen Amtskollegen Baschar Al-Assad empfangen. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, Damaskus und Moskau würden ihre »Anstrengungen im Kampf gegen den Terror und terroristische ...

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