18.05.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Piloten brauchen Perspektiven

Keine Einigung bei Brussels Airlines. Mutterkonzern Lufthansa lässt viele Fragen offen

Gerrit Hoekman

Die Lohnverhandlungen zwischen den belgischen Pilotengewerkschaften und der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines stecken fest. In der Nacht zum Donnerstag gingen beide Parteien erneut ohne jedes Ergebnis auseinander, wie die flämische Tageszeitung De Morgen berichtete. Weil die Piloten am Montag und Mittwoch die Arbeit niedergelegt hatten (siehe jW vom 15. Mai), waren die meisten Flüge ausgefallen. Die Piloten kündigten laut Nachrichtenagentur Belga an, frühestens im Juni die nächste Runde im Arbeitskampf einzuläuten.

Das neue Angebot, das Brussels Airlines am Montag vorgelegt hatte, war nach Ansicht der sozialistischen Angestelltengewerkschaft BBTK noch schlechter als das vorherige. »In so einem Moment ist es besser, die Gespräche zu unterbrechen und eine Abkühlungsperiode einzufügen«, zitierte Belga am Donnerstag die Sprecherin Anita Van Hoof.

»Das Wasser ist sehr tief. Ich erwarte keine Wunder«, schraubt auch der liberale Gewerkschafter Filip Lemberech...

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