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16.05.2018 / Antifa / Seite 15

Vergessene Kämpferin

Elisabeth Zakowski leistete Widerstand gegen das Naziregime und diskutierte mit einem katholischen Pfarrer über den Kommunismus

Gitta Düperthal

Sie ist eine der vergessenen Kämpferinnen aus dem kommunistischen Widerstand gegen den Hitlerfaschismus in Frankfurt am Main: Elisabeth Zakowski, geborene Triebel, am 18. Februar 1897 in Halle zur Welt gekommen. Am 3. Mai 1992 starb sie im Seniorenheim Augustinum in Kassel. Zu Lebzeiten wurden ihr Mut und ihr Engagement nicht publik. Erst im Juni 2017 wurde für Elisabeth Za­kowski ein Stolperstein verlegt: vor ihrem einstigen Haus im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach, Karl-König-Weg 36. Seither erforscht Dieter Fauth, Konrektor der Comenius-Realschule in Wertheim, Einzelheiten aus ihrem Leben und ihren politischen Aktivitäten und recherchiert in diversen Archiven. Auf Elisabeth Zakowski war er aufmerksam geworden, weil sie eine der intimen Freundinnen und Weggenossinnen der Schriftstellerin Anna Seghers war: Wie die in der KPD aktive Antifaschistin Lore Wolf wirkte sie ab 1932 im kommunistischen Widerstand und bei der »Roten Hilfe« mit. Befreundet war...

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