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30.04.2018 / Politisches Buch / Seite 15

Karriere bei den Grünen

Der Historiker Peter Brandt hat sich mit der Geschichte des Trotzkismus in Deutschland beschäftigt

Holger Czitrich-Stahl

Der »Trotzkismus besaß und besitzt im linkssozialistischen Spektrum, namentlich im vergangenen halben Jahrhundert, ein größeres Gewicht, als die zahlenmäßig bescheidene Stärke der einschlägigen Gruppierungen vermuten ließe«. Mit dieser These eröffnet Peter Brandt die Darstellung jener Strömung zwischen dem an der Sowjetunion orientierten Kommunismus und dem sozialdemokratischen Reformismus, die nach ihrem Namensgeber Leo Trotzki (1879–1940) noch mit weiteren bekannten Publizisten wie Ernest Mandel (1923–1995) oder Michel Raptis/Michel Pablo (1911–1996) verbunden wird. Auch Peter Brandt gehörte um 1970 in Westberlin zu einer trotzkistisch geprägten Organisation.

Der Begriff »Trotzkismus« diente anfangs zur Kennzeichnung der Anhänger der Opposition in der KPdSU während der Phase der Stalinschen Säuberungen. Die deutsche SAP und die spanische POUM wurden ebenfalls unter diesem Schlagwort rubriziert, die POUM gar aktiv bekämpft. Peter Brandt referiert die Gru...

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