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30.04.2018 / Inland / Seite 8

»Es bleibt was hängen, wenn man mit Dreck beworfen wird«

Zivile Seenotretter werden immer wieder bezichtigt, mit Schleppern zu kooperieren. Gespräch mit Ruben Neugebauer

Jana Frielinghaus

Anfang vergangener Woche hat das Kassationsgericht in Rom den Einspruch des Vereins »Jugend rettet« gegen die Beschlagnahme seines Schiffes Iuventa durch italienische Behörden im August 2017 zurückgewiesen. Wie schätzen Sie dieses Urteil mit Blick auf die Arbeit ziviler Seenotrettungsorganisationen ein?

Die Kriminalisierung nimmt immer absurdere Züge an. Andererseits darf man das Urteil gegen die Iuventa nicht überbewerten, weil da letztlich nicht die Vorwürfe gegen »Jugend rettet« verhandelt worden sind, sondern es ging vor allem darum, ob Italien überhaupt berechtigt ist, ein solches Schiff zu beschlagnahmen. Außerdem ist das Festsetzen der »Open Arms«, des Schiffes der spanischen Initiative »Proactiva Open Arms«, am 16. April nach nur einem Monat von einem Gericht in Ragusa auf Sizilien kassiert worden. Trotzdem ist das Urteil von Rom natürlich ein Signal an die italienische Justiz: Man kann Rettungsschiffe beschlagnahmen, ohne der Crew irgendein Fe...

Artikel-Länge: 4198 Zeichen

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