28.04.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir werden den öffentlichen Raum streitig machen«

Antifaschisten stellen sich am 1. Mai in Chemnitz Neonazis in den Weg. Ein Gespräch mit Susanne Schaper

Interview: Markus Bernhardt

Am 1. Mai will die neofaschistische Splitterpartei »Der III. Weg« unter dem Motto »Kapitalismus zerschlagen! Für Familie, Heimat, Tradition!« in Chemnitz aufmarschieren. Wie glaubwürdig ist dieser vermeintliche Antikapitalismus?

Diese soziale Demagogie der Nazis ist natürlich kein Stück glaubwürdig. Die Rechten versuchen bereits seit Jahren, sich als vermeintlich soziale Kraft zu inszenieren. Das kennen wir hier in Sachsen bereits von der NPD, die hier zwei Legislaturperioden im Landtag saß. Schaut man jedoch genauer hin, ist schnell ersichtlich, wofür die extreme Rechte tatsächlich eintritt: Soziale Ausgrenzung, Rassismus und Hass.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die historische Rolle der deutschen Nazis. Die Faschisten waren eng verflochten mit der Wirtschaft. Und auch heutzutage finden sich in den programmatischen Vorstellungen der verschiedenen neofaschistischen Organisationen auch Forderungen nach Arbeits- und Zwangsdiensten.

Trotzdem geh...

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