27.04.2018 / Feuilleton / Seite 11

In Farbflächen zerfallen

Vor der 800-Jahr-Feier von Rostock werden Ansichten der Hansestadt aus 95 Jahren gezeigt

Cristina Fischer

»Rostock war und ist die Muse vieler Künstler«, schrieb die Ostsee- Zeitung anlässlich der Eröffnung der Ausstellung »Stadtbild HRO« Mitte April; die Hansestadt habe »Bildhauer wie Fotografen zu Meisterwerken inspiriert«. Das wäre eventuell zu beweisen.

Doch die Ausstellung in der Kunsthalle im Vorfeld des 800-Jahr-Feier von Rostock lässt einen ratlos und enttäuscht zurück. Unter dem bemüht lakonischen Titel werden fast 80 Exponate von 31 Künstlern gezeigt. Die unvermeidliche Mischung von Grafiken, Ölbildern, Skulpturen, Fotos und Videos. Und von Illustrationen, realistischen und modernen Kunstwerken sowie (wenigstens) einem obligatorischen abstrakten.

Die Mixtur als solche scheint das einzige Konzept – besser gesagt Rezept – gewesen zu sein, das die in Berlin und Frankfurt/Main ausgebildete Kuratorin Elke Neumann aufzubieten hatte. »Man nehme …« ein Stück aus dieser Kiste und eins aus jener Mappe – fast alles im Besitz des Museums. In der Ostsee-Zeitung ...

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