24.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Opfer der Konzerne

Rana-Plaza-Katastrophe: Vor fünf Jahren starben mehr als tausend Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Thomas Berger

Wohl kein anderes Ereignis im Zusammenhang mit der Ausbeutung in der weltumspannenden Produktionskette der Textilwirtschaft hat sich rund um den Globus so tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt wie der Einsturz des achtstöckigen Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch.

1.135 Menschen, die in verschiedenen lokalen Firmen für diverse ausländische Abnehmer genäht hatten, bezahlten das Unglück am 24. April 2013 mit ihrem Leben. Über 2.400 wurden teilweise schwer verletzt und haben an den Langzeitfolgen zu leiden.

Bessere Arbeitsbedingungen

Es hat sich Widerstand gegen die Ausbeuter gebildet. So manche der Überlebenden, obgleich teilweise schwer gezeichnet, sind zu Botschafterinnen der Anklage geworden, gegen ein System, das stetig nur auf Kostenminimierung und Profitmaximierung setzt. Kaum je zuvor ist es in einem Land gelungen, eine so effektive Anhebung der Arbeitsschutzstandards zu erreichen. Der Bangladesh Accord for Fire and Building Safety wurde am...

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