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24.04.2018 / Ansichten / Seite 8

Was sagt Ramelow?

Jobabbau und Erpressung bei Opel

Daniel Behruzi

Erpressung lohnt sich. Diese Erfahrung hat bereits der US-Konzern General Motors mit seiner deutschen Tochter Opel gemacht. Immer wieder machten die Gewerkschafts- und Betriebsratsspitzen Zugeständnisse: Arbeits- und Betriebsnutzungszeiten wurden flexibilisiert, übertarifliche Zulagen abgeschmolzen, die Arbeit verdichtet. Geholfen hat das alles nichts, jeder dritte Arbeitsplatz ging verloren.

Im August 2017 dann die Nachricht vom Verkauf an den französischen Konkurrenten PSA. Manche glaubten, jetzt würde alles besser. Die Manager aus Detroit könnten die deutsche Kultur der Mitbestimmung einfach nicht verstehen, mit den Franzosen sei das anders, hieß es. Andere – wie diese Zeitung – wiesen darauf hin, dass damit trotz des Geredes über eine »nachhaltige Zukunft« keineswegs ein Ende der Kürzungsprogramme erreicht sei. Opel und Peugeot-Citroën bedienen ein ähnliches Kundensegment. Vor diesem Hintergrund und wegen der ohnehin bestehenden Überkapa...

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